Martin Schulz möchte den Außenministerposten von Sigmar Gabriel. Der nennt dies einen Wortbruch. Foto: dpa

Noch-Außenminister Sigmar Gabriel wirft seiner Partei und SPD-Chef Martin Schulz Wortbruch vor. Das sorgt auch in den sozialen Netzwerken für Reaktionen.

Berlin - Noch-Außenminister Sigmar Gabriel hat SPD-Parteichef Martin Schulz Wortbruch vorgeworfen, weil dieser ihn als Außenminister ablösen will. Sein Vorwurf und der Wortbruch bleiben auch in den sozialen Netzwerken nicht unkommentiert.

Im Januar 2017 hatte Gabriel zugunsten von Schulz auf den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur verzichtet, um Außenminister zu werden. „Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt“, sagte Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das sind die Verlierer der Großen Koalition.

Nicht nur an der SPD-Basis, sondern auch beim Kurznachrichtendienst Twitter wächst die Kritik an Schulz, er habe mehrere Wenden und Wortbrüche vollzogen:

Aber auch Gabriel wird im Netz kritisiert:

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