Der Bedarf an schnellerem Internet im Land ist riesig, Glasfaser soll die Lösung sein. Foto: dpa-Zentralbild

Eine Studie sagt, flächenddeckend schnelles Internet auch im ländlichen Raum zu gewährleisten, kostet das Land 2,1 Milliarden Euro. Das Innenministerium sieht das ähnlich und will das Ziel bis 2025 erreicht haben.

Stuttgart - Rund 2,3 Millionen Anschlüsse in Baden-Württemberg verfügen bisher nicht über schnelles Internet. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Landesinnenministerium beim TÜV Rheinland in Auftrag gegeben hat. Bis 2025 jedoch wird der Südwesten auch im ländlichen Raum flächendeckend versorgt sein, sagte der für Digitalisierung zuständige Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch bei der Vorlage der Ergebnisse der Erhebung. Das Land wolle vor allem in den Ausbau mit Glasfaserkabeln investieren.

Die Studie beziffert die Kosten für die Beseitigung der sogenannten gigabit-weißen Flecken auf rund 6 Milliarden Euro - rund 5 Milliarden Euro werden allein für Tiefbauarbeiten veranschlagt. Weil die Telekommunikationsunternehmen auch selbst investieren, soll der Bedarf der öffentlichen Zuschüsse bei bis zu 2,1 Milliarden Euro liegen. Strobl setzt unter anderem auf Gelder aus Bundesmitteln, die für den Breitbandausbau vorgesehen sind. Nach Baden-Württemberg könnten demnach bis zu 1,5 Milliarden Euro fließen.

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