Wagner Moura spielte in den ersten beiden Staffeln Pablo Escobar. In der dritten Staffel gibt es ein Wiedersehen mit Pedro Pascal als Javier Peña. Foto: dpa

Zwei Staffeln lang hat sich in der Netflix-Serie Narcos alles um den Drogenbaron Pablo Escobar gedreht. Im September beginnt nun die dritte Staffel – allerdings ohne ihre bisherige Hauptperson „Don Pablo“.

Berlin - Eigentlich schien alles vorbei zu sein: Pablo Escobar, gespielt von Wagner Moura, stirbt bei einer Razzia im Kugelhagel. Mit dem Tod des Drogenbarons aus Kolumbien war auch die zweite Staffel der Netflix-Serie Narcos beendet. Doch vom 1. September an wird es eine dritte Staffel bei dem Streamingdienst geben.

Lesen Sie hier das Interview mit Escobar-Darsteller Wagner Moura.

Pablo Escobar war einer der am meistgefürchteten Drogenbosse. Der Kolumbianer baute sich ab Mitte der 1970er Jahre ein riesiges Imperium auf und wurde zu einem der reichsten Männer der Welt. Seinen Aufstieg, wie er seine Macht brutal durchsetzte und wie er von Drogenfahndern verfolgt wurde – davon erzählte die Serie „Narcos“, die vor zwei Jahren bei Netflix startete. Die dritte Staffel setzt nun nach dem Tod des Drogenbarons ein, der 1993 von einer Elite-Einheit bei einer Razzia erschossen worden war.

Neue Ära der Drogenkriminalität

Laut Netflix wird „Narcos“ nun von einer „neuen Ära der Drogenkriminalität“ erzählen. Im Mittelpunkt steht das Cali-Kartell, ein mächtiger Zusammenschluss kolumbianischer Kokainproduzenten. „Anders als Escobar nutzen die vier mächtigen Paten Bestechung und Einschüchterung der Regierung, um ihre Ziele zu erreichen“, heißt es in den Produktionsangaben.

Viele Schauspieler sind neu dazugekommen; aus den früheren Staffeln ist DEA-Agent (Drug Enforcement Administration – Drogenvollzugsbehörde in den USA) Javier Peña (Pedro Pascal) weiterhin mit dabei. Für Narcos-Fans wird es nun interessant zu sehen, ob die Serie auch ohne Wagner Moura, der in der Rolle des Pablo Escobar brillierte, funktioniert.

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