Need For Speed Übers Ziel hinaus

Von Wolfram Hannemann 

Need For Speed: Ein schnelles Actionspiel auf der Kinoleinwand mit Breaking Bad-Star Aaron Paul. Foto: Constantin Film Verleih
Need For Speed: Ein schnelles Actionspiel auf der Kinoleinwand mit Breaking Bad-Star Aaron Paul. Foto: Constantin Film Verleih

Meterhoch wirbelt die Nobelkarosse durch die Luft, überschlägt sich mehrmals und zerschellt schließlich am Boden. Dank digitaler Effekte lässt die Kamera im Fahrgastraum den Zuschauer unmittelbar teilhaben an diesem tödlichen Unfall, der Auslöser für die Story des Films ist.

Meterhoch wirbelt die Nobelkarosse durch die Luft, überschlägt sich mehrmals und zerschellt schließlich am Boden. Dank digitaler Effekte lässt die Kamera im Fahrgastraum den Zuschauer unmittelbar teilhaben an diesem tödlichen Unfall, der Auslöser für die Story des Films ist.

Stuttgart - Meterhoch wirbelt die Nobelkarosse durch die Luft, überschlägt sich mehrmals und zerschellt schließlich am Boden. Dank digitaler Effekte lässt die Kamera im Fahrgastraum den Zuschauer unmittelbar teilhaben an diesem tödlichen Unfall, der Auslöser für die Story des Films ist.

Denn um den Tod seines Kumpels zu ­rächen, will Automechaniker Tobey an einem illegalen Straßenrennen teilnehmen, bei dem auch Unfallverursacher Dino Brewster antreten wird. Um sich rechtzeitig für das von einem exzentrischen Millionär ­organisierte Rennen zu qualifizieren, muss Tobey jedoch zuvor die Strecke von New York ins sonnige Kalifornien mit einem ­Affenzahn zurücklegen. Nicht nur die Polizei, auch die von seinem Erzrivalen beauftragten Kopfgeldjäger heften sich an seine Fersen. Mit einer Blondine auf dem Beifahrersitz und einem Maximum an PS unter der Motorhaube kann die Jagd beginnen.

Sehr viel mehr als die rasanten Rennsequenzen dürfte der Film wohl kaum mit dem gleichnamigen Videospiel gemeinsam ­haben. Dort gab es keine Handlung, hier schon. Die aber ist extrem dünn und gibt den Figuren keine Tiefe, sondern lässt diese nur auf Rache sinnen und den Fuß aufs Gaspedal drücken. „Breaking Bad“-Star Aaron Paul bleibt als Tobey ebenso blass wie Dominic Cooper als Brewster

Der Film reduziert sich damit auf eine waghalsige, in Bild und Ton perfekt choreografierte Stunt-Show, die mit ihren mehr als zwei Stunden Spielzeit allerdings weit übers Ziel hinausschießt.

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