Nazan Eckes beim Fotoshooting mit einem Kindermodel für die Kinderschuhmarke "Elefanten" Foto: Elefanten

Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen, ist für die meisten Paare noch immer eine Herausforderung. Auch bei TV-Moderatorin Nazan Eckes gehört ein Restaurantbesuch mit ihrem Mann allein mittlerweile zum absoluten Highlight. Doch sie hat auch einen Trick: Dankbarkeit.

Nazan Eckes (42) ist eigentlich immer in Eile, was kein Wunder ist bei diesem Leben: Neben ihrem Beruf als viel gefragte Moderatorin ("Explosiv-Weekend", Dance, Dance, Dance") ist sie auch Mutter eines zwei- und eines vierjährigen Sohnes. 2019 wird sie zudem erstmals auch als Kandidatin vor die Kamera treten - bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance", wie sie auf Instagram bestätigte. Um Job und Familie unter einen Hut zu bekommen, muss Eckes oft selbst zurückstecken. So kommt der Sport mittlerweile oft zu kurz, seit zwei Jahren war sie schon nicht mehr im Kino und ein "Date-Abend" mit ihrem Mann, dem österreichischen Maler Julian Khol (39), ist schon etwas ganz Besonderes: "Früher waren wir jeden zweiten Abend aus, heute ist es ein Highlight, wenn wir das einmal im Monat schaffen." Aber man lerne, zurückzustecken - und "das macht man auch gerne."

Mit ihrem Mann teilt sie sich die Verantwortung für die Kinder und den Haushalt: Wenn einer der beiden extreme Arbeitsphasen habe, bleibe der jeweils andere zuhause. Sie achte aber auch darauf, "danach immer mindestens drei bis vier Tage Zeit zu haben, an denen ich nur zuhause und für die Kinder da bin, sie von der Kita abhole und wir dann ein schönes Nachmittagsprogramm machen."

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Neue Aufgabe als Markenbotschafterin

Ihre Erfahrungen als Mutter kamen ihr auch bei ihrem neuesten Job zugute. Sie ist die neue Markenbotschafterin der Kinderschuhmarke Elefanten. "Ich finde es sehr wichtig, dass sich jeder gute Kinderschuhe leisten kann", erklärt die Moderatorin ihre Kooperation mit der Marke. Schließlich weiß sie nur zu gut, wie schnell Kinderfüße wachsen.

"Bis zu drei Größen im Jahr" seien normal, erklärt Kinderschuh-Expertin Michèle Leyendecker von Elefanten. Kinderfüße sollten dementsprechend mindestens alle drei Monate gemessen werden. "Wenn der Schuh zu klein ist, wird der Fuß gestaucht und gedrückt, das kann später im Erwachsenenalter zu Fußdeformationen oder zu Hüft- oder Rückenproblemen führen", weiß die Expertin. "Gerade kleine Kinder brauchen Schuhe, die den Füßen ganz viel Bewegungsfreiheit bieten, damit sie sich gesund entwickeln können", betont auch Eckes.

Kinder entwickeln schon früh ihren eigenen Geschmack

Für das Kampagnen-Shooting und die Gespräche mit den Kindern war Eckes durch die "Übung" zuhause perfekt vorbereitet: "Mein Großer [4 Jahre] redet wie ein Wasserfall. Und das hilft mir dann natürlich bei der Vorbereitung auf so ein Gespräch ", erzählt sie im Interview.

Dass die Kinder nicht nur gerne reden, sondern auch in Sachen Mode mitentscheiden wollen, hat sie allerdings doch überrascht: "Ich war wirklich erstaunt, dass Kinder mit zwei Jahren schon anfangen, sich Sachen auszusuchen oder sich weigern, ein bestimmtes T-Shirt oder eine bestimmte Hose zu tragen." Aber sie gebe sich Mühe, die Kinder ihren eigenen Geschmack entwickeln zu lassen - auch wenn das oft noch ein paar Diskussionen mehr bedeute.

Die Moderatorin weiß ihr Glück zu schätzen

So leicht lässt sich Eckes jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat einen Trick für ihre Ausgeglichenheit verinnerlicht: sich sein Glück regelmäßig bewusst machen. "Ich bin ein sehr realistischer Mensch. Ich versuche natürlich, das unfassbare Glück, das ich habe, festzuhalten, gehe aber nicht mit Scheuklappen durchs Leben. Ich finde das sehr wichtig; gerade in der heutigen Zeit kann man sich das nicht erlauben. Trotzdem stehe ich manchmal auf und denke: 'Danke, lieber Gott. Das ist alles so schön! Die beiden Kinder machen mich so happy!' Ich weiß das sehr zu schätzen."

Diese Dankbarkeit bringe sie auch schon ihren Kindern bei: "Ich versuche auch, meinen Kindern das Bewusstsein mitzugeben, dass es nicht allen Kindern so gut geht. Und dass wir sie auch ein bisschen bremsen, wenn sie dann noch ein Spielzeug und noch ein Spielzeug wollen."

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