Auf jeden Fall ein Hingucker: Die Mooswand mit Sitzgelegenheiten in der Stuttgarter Innenstadt. Foto: dpa

Sie sehen eigentlich gar nicht wie Bäume aus und doch hören die vertikalen Mooswände an der Esslinger Straße in Stuttgart auf den Namen City Trees. Das steckt dahinter:

Stuttgart - Als Bäume würde man die City Trees nicht auf den ersten Blick identifizieren. Und sie bieten auch kein schattiges Plätzchen unterm Blätterdach. Dafür sind diese beiden neuen Stadtmöbel mit Sitzbank, die Oberbürgermeister Fritz Kuhn und der Technik-Bürgermeister Dirk Thürnau am Montag in der Esslinger Straße zwischen Rosen- und Kanalstraße präsentiert haben, echte Hingucker.

Technisches Wunderwerk

Und mit ihren vertikalen Mooswänden, hinter denen sich komplexe Installationen verbergen, obendrein ein technisches Wunderwerk an luftfilternder Leistung, wie sie sonst nur 275 Stadtbäume erbringen würden. „Sie sind Teil der grünen Infrastruktur, in die wir jetzt zusätzlich elf Millionen Euro investieren wollen“, betont Kuhn. Denn eine Stadt wie Stuttgart heize sich immer mehr auf, da müsse man mit einem langfristigen Konzept Vorkehrungen treffen.

Effektive Biofilter

Entwickelt worden sind diese effektiven Biofilter von dem jungen Berliner Unternehmen Citygreen Solutions: mit Solarenergie, Wassertank, automatischer Bewässerung und Sensoren. Ein internationaler Erfolg, denn sie bringen bereits in Oslo, Brüssel, London, Newcastle, Paris und Amsterdam bessere Luft.

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