Natalie Portman spielt Jackie Kennedy – die Kritiker sind gespalten. Foto: AFP

Das Projekt lag lange auf Eis, mehrere Hollywoodstars waren als „Jackie“ Kennedy im Gespräch. Schließlich bekam Natalie Portman den Zuschlag. Nun wurde „Jackie“ beim AFI-Festival in Hollywood gezeigt.

Stuttgart/Los Angeles - Tapfere First Lady, beneidete High-Society-Lady, Stilikone – das Leben von Jacqueline „Jackie“ Kennedy ist nicht zum ersten Mal Thema eines Drehbuchs. Ausgerechnet diesen Stoff hat sich der chilenische Regisseur Pablo Larraín für seinen ersten englischsprachigen Spielfilm ausgesucht.

In der Hauptrolle Natalie Portman, die der ehemaligen First Lady im Film verblüffend ähnlich sieht. Zunächst war für das Filmprojekt, das schon seit 2010 im Raum steht, Rachel Weisz in der Hauptrolle vorgesehen. Auch Katie Holmes war im Gespräch, erhielt dann aber den Zuschlag für die Rolle der ehemaligen US-Präsidentengattin in dem Fernsehprojekt „Die Kennedys“ (2011).

„Jackie“ setzt eine Woche nach der Ermordung John F. Kennedys ein und lässt das Geschehene in Gesprächen mit einem Journalisten in der Erinnerung von Jacqueline Kennedy noch einmal Revue passieren. Obwohl der Film beim Publikum der 73. Filmfestspiele von Venedig gut ankam, fielen die Kritiken höchst unterschiedlich aus. Auch die Leistung Portmans wurde nicht nur gelobt.

Im Rahmen des American Film Institute (AFI) Festivals in Hollywood hat der Film nun Premiere gefeiert.

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