Eine Rakate schlägt in Gaza-Stadt ein. (Archivfoto) Foto: dpa

Der Beschuss im Gazastreifen geht weiter. Am Montag feuerten militante Palästinenser Raketen auf mehrere israelische Städte, auch in Tel Aviv heulten wieder die Warnsirenen.

Der Beschuss im Gazastreifen geht weiter. Am Montag feuerten militante Palästinenser Raketen auf mehrere israelische Städte, auch in Tel Aviv heulten wieder die Warnsirenen.

Tel Aviv/Gaza - Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Morgen erneut eine Raketensalve auf mehrere israelische Städte abgefeuert.

Auch in Tel Aviv heulten die Warnsirenen. Ein Geschoss sei über dem Großraum der Küstenmetropole abgefangen worden, teilte die Armee mit. Es waren dumpfe Explosionen zu hören.

Auch in den Küstenstädten Aschkelon und Aschdod sowie weiteren Ortschaften gab es Raketenalarm. In Aschkelon sei eine Rakete in einem Haus eingeschlagen und habe es schwer beschädigt.

Zum zweiten Mal binnen zwei Tagen waren am Abend aus dem Libanon abgefeuerte Raketen des Typs Katjuscha in Israel eingeschlagen. Nach Angaben der Armee gingen zwei Geschosse in Galiläa nieder. Eine Rakete sei in der Nähe der Grenzstadt Kiriat Schmona und eine weitere in der Nähe der Grenze eingeschlagen, teilte der israelische Rundfunk mit. Israelische Artillerie bombardierte nach Militärangaben den Abschussort.

Israels Luftwaffe griff in der Nacht erneut Ziele im Gazastreifen. Ein 13-Stöckiges Wohn- und Geschäftshaus im Norden von Gaza-Stadt sei gegen Mitternacht von Raketen und mehreren Bomben getroffen und schwer beschädigt worden, berichteten Augenzeugen und ein Fernsehsender der radikalislamischen Hamas-Bewegung. Nach palästinensischen Angaben starben zwei Menschen, etwa 20 wurden verletzt.

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