Lori Loughlin auf einem Event im Februar Foto: Birdie Thompson/AdMedia/ImageCollect

Das Schuldeingeständnis von Felicity Huffman im Uni-Bestechungsskandal könnte ein schlechtes Zeichen für Lori Loughlin sein. Sie könnte für zwei Jahre ins Gefängnis wandern.

Wegen der hohen Summe, die Lori Loughlin (54, "Full House") und ihr Ehemann Mossimo Giannulli (55) im Uni-Bestechungsskandal gezahlt haben sollen, droht ihnen angeblich eine Haftstrafe von mindestens zwei Jahren. Das berichtet das US-Promi-Portal "TMZ". Schauspielkollegin Felicity Huffman (56) hatte zuvor in einem Statement erklärt, dass sie auf schuldig plädieren will. Dies könnte für Loughlin "ein sehr schlechtes Zeichen" sein, wie US-Rechtsexpertin und Anwältin Rikki Klieman (71) bei "CBS News" nun erklärt.

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Voraussichtlich vier Monate Haft für Huffman

Anonyme Quellen hätten "TMZ" verraten, dass allen in den Fall verstrickten Eltern ein Deal unter Eingeständnis ihrer Schuld angeboten worden sei. Huffman habe dieses Angebot angenommen, bevor sie am Montag erklärte, dass sie sich schuldig bekennen möchte. Dem Bericht zufolge muss die Schauspielerin eine Gefängnisstrafe von mindestens vier Monaten befürchten. In einem Statement erklärte Huffman unter anderem, dass sie ihre Schuld "vollkommen" akzeptiere und sich für ihre Verfehlung entschuldige. Der Schauspielerin wird vorgeworfen, 15.000 US-Dollar dafür gezahlt zu haben, dass Prüfungsantworten ihrer Tochter nachgebessert wurden. Ihr Mann William H. Macy (69, "Shameless") soll davon gewusst haben, vor Gericht muss er sich jedoch nicht verantworten.

Loughlin und Giannulli sollen hingegen bis zu 500.000 US-Dollar gezahlt haben, um ihre beiden Töchter an der University of Southern California unterzubringen. Aufgrund der Höhe des Betrages drohten ihr und ihrem Mann bei Annahme eines entsprechenden Deals mindestens zwei bis zweieinhalb Jahre im Gefängnis. Sollten sie ein angebliches Ultimatum nicht einhalten und sich nicht schuldig bekennen, würden der bisherigen Anklage weitere Vorwürfe, darunter Geldwäsche, hinzugefügt. Dies erhöhe demnach eine mögliche Mindeststrafe noch weiter.

Eine Aufforderung an die Angeklagten

Klieman erklärte unterdessen, dass Loughlin und Giannulli "viel Zeit im Gefängnis" drohe, würden die beiden vor Gericht um ihre Unschuld streiten. Die bereits mit insgesamt 14 Angeklagten geschlossen Deals, darunter Huffman, sendeten ein klares Zeichen an die übrigen Eltern, die in dem Uni-Bestechungsskandal angeklagt sind. Wie "CBS News" berichtet, soll Huffman zu einer Gefängnisstrafe von vier bis zehn Monaten zusätzlich ein Bußgeld in Höhe von 20.000 US-Dollar zahlen.

Der Bestechungsskandal schlägt seit Wochen hohe Wellen in den USA. Promis und Unternehmer sollen teils erhebliche Summen gezahlt haben, um ihre Kinder an Hochschulen unterzubringen. Die nächste Anhörung ist für den morgigen Mittwoch angesetzt.

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