Nadine Berneis bei der Nacht der Bewerber der Stuttgarter Polizei. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Miss Germany Nadine Berneis aus Stuttgart hat bei der Nacht der Bewerber der Stuttgarter Polizei für ihren Beruf geworben. Dabei musste sich auch zahlreiche Autogramme geben.

Stuttgart - Die Schärpe sticht von weitem heraus. Aber auch ohne das Band, das sie als amtierende Miss Germany ausweist, wäre Nadine Berneis eine imposante Erscheinung mit ihrem Gardemaß von 1,81 Meter. Aber sie ist zudem Polizistin in Stuttgart – nun für das Amtsjahr als Miss beurlaubt – und das mit Leib und Seele. Deswegen stand sie in der Nacht der Bewerber der Stuttgarter Polizei zahlreichen junge Frauen und Männer Rede und Antwort – und gab freilich Autogramme.

„Ich liebe den Beruf, die Teamarbeit und die Vielfalt. Ich habe mich total auf diesen Abend gefreut“, so die 28-Jährige. Von ihrer Ausbildung in Biberach an der Rieß schwärmte sie als „schönste Zeit ihres Lebens“. „Du hast mit Menschen zu tun, dafür musst du Empathie mitbringen. Freilich ist man als Beamtin auch abgesichert, aber der Beruf muss Berufung sein – der positive Austausch mit dem Bürger ist wichtig.“ Dass zunehmend Polizisten beschimpft würden, sei unschön. „Jeder sollte daran denken, dass hinter dem Beamten auch ein Mensch steht mit Gefühlen.“

Schutzpolizisten zeigen Ausrüstung

Leidenschaftlich beschrieben denn auch ihre Kolleginnen und Kollegen an Ständen ihre Bereiche. Jene der Kriminalpolizei präsentierte unter anderem technische Hilfsmittel, Schutzpolizisten probierten mit Interessentinnen und Interessenten die Ausstattung an.

Draußen konnte man Einsatzfahrzeuge besichtigen, im Saal sprach unter anderem Polizeivizepräsident Thomas Berger, in Filmen wurde über Ausbildung, Behörden und Abteilungen informiert. Einstellungsberaterin Daniela Schön beschrieb die Eigenschaften, die ein Polizeibeamter mitbringen sollte: Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Sportlichkeit. „Man muss kein Hochleistungssportler sein, aber fit. Auch mit Brille kann man zur Polizei. Aber es kommt darauf an, wie viel Prozent Sehfähigkeit man hat.“

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