Die Polizei sicherte den Eingang des Forums. Foto: factum/Granville

Die AfD will die Ereignisse, die sich am Abend ihrer Veranstaltung vor dem Forum am Schlosspark zugetragen haben, nicht auf sich beruhen lassen. Sie plant eine Beschwerde. Trotz der mäßigen Besucherzahlen, ist die Partei mit ihrer Veranstaltung zufrieden.

Ludwigsburg - Die AfD will die Ereignisse, die sich am Abend ihrer Veranstaltung vor dem Forum am Schlosspark zugetragen haben, nicht auf sich beruhen lassen. Wie Gottfried Minnich, der Pressesprecher des Ludwigsburger Kreisverbands mitteilt, will sich die Partei beim Oberbürgermeister der Stadt oder beim Ludwigsburger Polizeipräsidenten – oder bei beiden – beschweren. „So geht es nicht“, sagt Minnich über das Verhalten der Demonstranten. Diese hatten sich bei ihrem Protest am Dienstag nicht an die ihnen zugewiesenen Plätze gehalten, sondern sich im Eingangsbereich aufgehalten.

Die Partei sieht sich bestätigt

Die Alternative für Deutschland schätzt, dass bis zu 100 Interessenten dem Forum deshalb kurzfristig ferngeblieben sind. Wenn Bürger durch einen Pulk tretender, spuckender und Beleidigungen übelster Sorte skandierenden „Demonstranten“ Spießrutenlaufen müssten, um eine erlaubte Veranstaltung zu besuchen, dann „ist die Sorge um unser demokratisches Miteinander durchaus berechtigt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die AfD hatte auf rund 1000 Besucher für den Auftritt von Jörg Meuthen, Nicolaus Fest und dem hiesigen Kandidaten Martin Hess gehofft, eigenen Schätzungen zufolge waren rund 350 „mutige“ Bürger gekommen. Mitarbeiter des Forums hatten 230 gezählt. „Wir hatten so oder so Erfolg“, sagt Minnich mit Blick auf die Verbreitung der Inhalte im Internet.

Wie ist die AfD entstanden? Welche Konflikte gibt es in der Partei? Die wichtigsten Fakten sehen Sie im Video:

AfD weist Abweisung von Besuchern zurück

Die von einem Leser geteilte Beobachtung, manche Interessenten seien vom Sicherheitspersonal der AfD ausgeschlossen worden, weist Minnich zurück. „Wir haben jedem die Möglichkeit gegeben, reinzukommen.“ Jeder solle sich sein eigenes Bild machen können. Deshalb, so Minnich, habe die Partei dem Ökolinx-Stadtrat und Mitorganisator der Gegendemonstration, Oliver Kube, – wenngleich vergeblich – eine persönliche Einladung ausgesprochen.

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