Prinz Edward ist der neuen Duke of Edinburgh. Foto: imago/PPE

König Charles III. hat seinem jüngsten Bruder, Prinz Edward, anlässlich seines 59. Geburtstags den Titel des Herzogs von Edinburgh verliehen. Damit beerbt er seinen Vater Prinz Philip.

König Charles III. (74) hat seinem jüngsten Bruder, Prinz Edward, anlässlich dessen 59. Geburtstags am heutigen Freitag (10. März) ein ganz besonderes Geschenk gemacht, wie der Palast unter anderem auf Instagram bekannt gab: "Wir wünschen dem neuen Herzog von Edinburgh alles Gute zum heutigen Geburtstag! Der König hat seinem Bruder, Prinz Edward, an seinem 59. Geburtstag das Herzogtum Edinburgh verliehen", heißt es dort. Damit wird Edward der Nachfolger seines und Charles' Vaters, Prinz Phillip (1921-2021).

Prinz Edwards Ehefrau Sophie (58), die derzeitige Gräfin von Wessex, wurde gleichzeitig zur Herzogin von Edinburgh ernannt. Ihr gemeinsamer Sohn James (15), Viscount Severn, wird von heute an als Earl of Wessex bezeichnet - das war der frühere Titel seines Vaters. Die Tochter des royalen Paares, Lady Louise Mountbatten-Windsor, ist dagegen von den Änderungen nicht betroffen, wie "Mail Online "meldet.

Diskussionen hinter den Kulissen

Der alte und prestigeträchtige Titel des Duke of Edinburgh wurde Prinz Philip von Queen Elizabeth II. (1926-2022) verliehen, als sie 1947 heirateten. Als Edward und Sophie 1999 heirateten, wurde angekündigt, dass das Herzogtum nach Philips Tod auf Edward übergehen würde. Seit einigen Jahren hatte er bereits einen Großteil der Arbeit im Rahmen des "Duke of Edinburgh Awards"-Programms übernommen.

Dennoch gab es nach Philips Tod vor zwei Jahren hinter den Kulissen einige Diskussionen zum Titelwechsel. Denn inzwischen war Edward bereits der 13. in der Thronfolge und im Laufe der Jahre dürfte er noch weiter nach unten rutschen, wenn die Kinder des Prinzen und der Prinzessin von Wales erwachsen werden und eigene Familien gründen. Infolgedessen wurde befürchtet, dass dieser hohe Titel des Vereinigten Königreichs an einen immer ferneren Zweig der Familienlinie weitergegeben wird.