Die Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Foto: dpa

Die Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten für die Nachfolge des Bundespräsidenten gestaltet sich weiter schwierig. Ein Termin im Kanzleramt platzte am Sonntag.

Berlin - Die drei Parteichefs der großen Koalition, Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) haben die Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt vertagt.

Es gebe keine Verständigung, die Gespräche würden aber fortgesetzt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag nach dem Spitzentreffen im Kanzleramt aus Teilnehmerkreisen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte das Spitzentreffen im Kanzleramt nach rund eineinhalb Stunden verlassen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer setzten ihre Beratungen am Sonntag fort.

Gabriel hatte sich vor dem Treffen für Außenminister Frank-Walter Steinmeier als neuen Bundespräsidenten stark gemacht. Eine Zustimmung der Union zu dem SPD-Mann gilt bislang aber als unwahrscheinlich. Als mögliche Kandidaten für das höchste Staatsamt werden auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, genannt.

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