VfB-Präsident Bernd Wahler will die Konsequenzen aus dem Abstieg ziehen. Foto: dpa

Nach Informationen unserer Zeitung wird der VfB-Präsident Bernd Wahler mit hoher Wahrscheinlichkeit noch heute zurücktreten.

Stuttgart - Was sich gestern schon angedeutet hatte, bestätigt sich: Nach Informationen unserer Zeitung wird der VfB-Präsident Bernd Wahler mit hoher Wahrscheinlichkeit noch heute zurücktreten. Ein Nachfolger soll wohl zunächst nicht an seine Stelle treten. Der Vorstand des VfB will in seiner jetzigen Besetzung erst einmal weiter machen. Aktuell sieht es danach aus, dass der VfB zunächst an Robin Dutt festhalten will. Zu groß sei die Gefahr, das ausgearbeitete Konzept des Vereins sonst komplett über den Haufen werfen zu müssen.

Direkt nach dem Abstieg am Samstag hatte Bernd Wahler bereits laut über seinen Rücktritt nachgedacht. „Wir sind abgestiegen, wir sind in der zweiten Liga – dafür trage ich die Verantwortung“, sagte er nach der 1:3-Niederlage am letzten Spieltag beim VfL Wolfsburg. „In der Geschichte des VfB Stuttgart ist das ein ganz, ganz schwarzer Tag.“

Beim Großteil der Fans hatte Wahler jeglichen Rückhalt verloren. „Vorstand raus“, riefen sie in Wolfsburg, noch ehe der Abstieg besiegelt war.

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