"Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass Menschen einfach kommunizieren können, egal wo sie sind", so WhatsApp-Mitgründer Jan Koum. Foto: dpa

In der vergangenen Woche sorgte WhatsApp mit dem Verkauf für 19 Milliarden Dollar an Facebook für Schlagzeilen - nun kündigt WhatsApp-Mitgründer Koum an, dass es bis Ende 2014 eine Sprachfunktion geben soll.

In der vergangenen Woche sorgte WhatsApp mit dem Verkauf für 19 Milliarden Dollar an Facebook für Schlagzeilen - nun kündigt WhatsApp-Mitgründer Jan Koum an, dass es bis Ende 2014 eine Sprachfunktion in der App geben soll.

Barcelona - Nutzer von WhatsApp sollen bald auch Anrufe über die App machen können. Bis Ende des Jahres soll es eine Sprachfunktion geben, kündigte WhatsApp-Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona an. „Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass Menschen einfach kommunizieren können, egal wo sie sind“, sagte Koum.

WhatsApp sorgte vergangene Woche für Schlagzeilen, als Facebook den Dienst für insgesamt 19 Milliarden Dollar kaufte. Koum betonte erneut, dass WhatsApp weiter unabhängig arbeiten werde. „Die Partnerschaft von Mark (Zuckerberg) und mir wäre nicht zustande gekommen, wenn wir uns nicht bei der Vision für das Produkt einig wären“, sagte er. Pro Monat habe der Dienst inzwischen 465 Millionen Nutzer, sagte Koum. Zuletzt war noch von rund 450 Millionen die Rede gewesen.

Mit der Sprachfunktion macht WhatsApp etablieren Telekom-Konzernen und Online-Diensten wie Skype Konkurrenz. In Deutschland soll es ein Mobilfunk-Angebot in Zusammenarbeit mit E-Plus geben, sagte Koum.

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