Trauer nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils: es kommen immer mehr Hintergründe zu den Taten ans Licht. (Symbolfoto) Foto: Getty Images Europe

Das Auto, das bei dem vereitelten Terroranschlag im spanischen Cambrils benutzt wurde, sei weniger als eine Woche zuvor im Pariser Großraum von einem Verkehrsradar geblitzt worden.

Paris - Das beim vereitelten Terrorangriff im spanischen Cambrils genutzte Auto ist laut einem Medienbericht weniger als eine Woche zuvor im Pariser Großraum von einem Verkehrsradar geblitzt worden.

Der schwarze Audi A3 sei zu schnell gefahren, berichtete die Regionalzeitung „Le Parisien“ am Montag auf ihrer Internetseite. Die Pariser Polizei teilte auf Anfrage mit, ihr lägen dazu keine Informationen vor. Auch die Pariser Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht und verwies auf die Terrorermittlungen in Spanien.

Keine Anhaltspunkte für Verbindungen nach Frankreich

Wie die Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, gebe es in dem Fall zur Zeit keine Anhaltspunkte für Verbindungen nach Frankreich. Nach der Terrorattacke in Barcelona kam es zu dem vereitelten Angriff in der südlich gelegenen Küstenstadt Cambrils, dabei wurde eine Frau von den Verdächtigen auf der Flucht überfahren.

Frankreich hatte als Reaktion auf den Anschlag von Barcelona am vergangenen Donnerstag bereits die Grenzkontrollen verstärkt. Nach einem 22-jährigen Marokkaner wird immer noch gesucht.

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