Die Aufräumarbeiten in Japan nach den Unwettern mit Starkregen, Hochwasser und Erdrutschen sind bisher nur langsam vorangekommen. Foto: Getty Images AsiaPac

Die Zahl der Opfer nach schweren Unwettern mit Starkregen und Erdrutschen in Japan steigt weiter an: Mehr als 150 Menschen sollen ums Leben gekommen sein. In der Region Hiroshima werden Dutzende vermisst.

Hiroshima - Die Aufräumarbeiten in Japan nach den Unwettern mit Starkregen, Hochwasser und Erdrutschen sind am Dienstag nur langsam vorangekommen. Nach Angaben der Regierung in Tokio kamen mindestens 155 Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden vermisst, die meisten in der am härtesten getroffenen Region Hiroshima. 75 000 Soldaten und rund 80 Hubschrauber seien für Such- und Rettungseinsätze mobilisiert worden.

Die Regierung habe zudem eine Task Force eingesetzt und zwei Milliarden Yen (15 Millionen Euro) für Katastrophenhilfe für die betroffenen Regionen im Südwesten Japans bereitgestellt, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga weiter. Tausende waren noch ohne ausreichend Strom- und Wasserversorgung. Am Montag hatte der Regen aufgehört, am Dienstag stöhnten die Menschen unter Hitze mit Temperaturen um 35 Grad Celsius.

Waren werden in Läden knapp

Hochwasser und Erdrutsche haben Bahnstrecken und Straßen teilweise völlig blockiert, einige Orte und Städte waren noch nicht oder nur schwer erreichbar. In einigen Supermarktketten wurden deshalb manche Waren knapp.

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