Das Betonteil hatte sich von einem Lkw gelöst und war auf den entgegenkommenden Mercedes gefallen. Foto: 7aktuell.de/

Der Dienstwagen des Bürgermeisters von Althütte sieht aus wie eine Sardinenbüchse: Ein tonnenschweres Betonteil hat ihn getroffen. Wie Reinhold Sczuka den Unfall erlebt hat und wie er jetzt zum Rathaus kommt.

Althütte - Der Arm von Reinhold Sczuka, dem Bürgermeister von Althütte (Rems-Murr-Kreis), ist noch etwas lädiert – „aber das verheilt“, ist sich der 52-Jährige sicher. Am Dienstagmorgen war Sczukas Dienstwagen, eine Mercedes A-Klasse, von einem schweren Betonteil getroffen worden, das sich von einem Laster gelöst hatte. „Früher war ich mal Amateurboxer, vielleicht hat mir das geholfen“, vermutet Sczuka. Denn im Moment des Aufpralls habe er sich instinktiv geduckt und somit womöglich eine schwere Kopfverletzung verhindert. „Das Auto sieht jedenfalls aus wie eine Sardinenbüchse.“

Er habe auch „mehrere Schutzengel“ gehabt, vermutet der Schultes. Er sei froh, dass nichts Schlimmeres passiert sei: „Entlang der Hauptstraße verläuft schließlich auch der Schulweg vieler Kinder.“ Der Bürgermeister hat sich nicht krankschreiben lassen, will die nächsten Tage aber etwas kürzer treten. Ins Rathaus nimmt ihn seine Frau mit – wegen des kaputten Autos und des lädierten Arms.

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