Thomas Strobl kündigt an, die Polizeipräsenz in Offenburg nach der töflichen Messerattacke auf einen Arzt zu verstärken. Foto: dpa

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg kündigt Innenminister Thomas Strobl mehr Polizeipräsenz in der Stadt an. Mit einer achtköpfigen Einsatztruppe reagiere er so auf die Sorgen der Bürger.

Offenburg - Als Reaktion auf den gewaltsamen Tod eines Arztes in Offenburg hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) angekündigt, mehr Polizisten in der Stadt einzusetzen. „In den kommenden Wochen werden wir die Präsenz, insbesondere in der Offenburger Innenstadt, nochmals verstärken“, teilte Strobl am Mittwoch mit.

Das Innenministerium schickt dafür zusätzlich eine achtköpfige Einsatzgruppe nach Offenburg. „Damit reagieren wir umgehend - auch auf die Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung, die nach dem Tötungsdelikt an einem bekannten Arzt in Offenburg an das Polizeipräsidium herangetragen wurden“, sagte Strobl.

Die Polizei nahm einen 26-Jährigen fest

Am Donnerstag vergangener Woche war ein 51 Jahre alter Arzt in seiner Praxis erstochen worden, eine Arzthelferin wurde bei dem Angriff verletzt. Die Polizei nahm wenig später einen 26 Jahre alten Asylbewerber aus Somalia fest. Er sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft, hatte sich zunächst aber nicht zu der Tat geäußert.

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