Die Polizei wertet im Fall Eisental noch mehrere Spuren aus. Foto: Phillip Weingand

Nachdem sich die vier Tatverdächtigen gestellt haben, wertet die Polizei noch einige Spuren aus. Der Zustand des angeschossenen 33 Jahre alten Mannes hat sich inzwischen stabilisiert.

Waiblingen - Noch ein paar Wochen, so zeigt sich der Polizeisprecher Rudolf Biehlmaier zuversichtlich, dann könnten die Ermittlungen zu den Schüssen im Waiblinger Eisental (Rems-Murr-Kreis) abgeschlossen sein: „Dann machen einen Knopf dran und geben die Sache an die Staatsanwaltschaft.“ Die Sonderkommission „Eisental“ mit durchschnittlich 50 Mitgliedern, die nach der versuchten Tötung eines Werkstattbetreibers gegründet worden war, ist inzwischen aufgelöst. „Die besondere Lage ist vorbei, die mutmaßlichen Täter sind in Haft“, erklärt Biehlmaier.

Die Ermittler werten Daten von Handys und Computern aus

Welche weiteren Erkenntnisse die Ermittler zu dem aufsehenerregenden Fall zu Tage gebracht haben, verrät er nicht. „Die Kollegen gehen derzeit mehreren Spuren nach, die ausgewertet werden müssen. Unter anderem handelt es sich um Speichermedien, Telefone und Computer, die sichergestellt worden sind.“

Am 7. Januar war im Waiblinger Industriegebiet Eisental auf einen 33 Jahre alten Chef einer Autowerkstatt geschossen worden. Laut Zeugen hatte es zuvor einen lautstarken Streit gegeben. Rund eine Woche lang fahndete die Polizei nach vier Tatverdächtigen – Brüder im Alter zwischen 23 und 29 Jahren. Alle hatten sich den Ermittlern schließlich selbst gestellt. Die Polizei glaubt, dass die Männer schon seit längerer Zeit mit dem Opfer in Streit gelegen hatten.

Das Opfer schwebte auch lange Zeit nach den Schüssen noch in Lebensgefahr. Der Zustand des 33-Jährigen soll sich inzwischen weitgehend stabilisiert haben.

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