Sonnenbaden ist momentan am Strand in Melbourne eine bessere Alternative als schwimmen: Ungewöhnlich viel Wasser durch Regenfälle sorgte mitten im australischen Sommer dafür, dass Exkremente ins Meer geschwemmt wurden. (Symbolfoto) Foto: AP

Nach heftigen Regenfällen warnt die australische Millionenmetropole Melbourne vor Fäkalien an ihren Stränden. Ein Manager der städtischen Umweltschutzbehörde findet drastische Worte dafür.

Sydney - Ungewöhnlich viel Wasser durch Regenfälle sorgte mitten im australischen Sommer dafür, dass Exkremente ins Meer geschwemmt wurden. Auch viele Gullys liefen über. Ein Manager der städtischen Umweltschutzbehörde, Anthony Boxshall, sagte am Donnerstag: „Da ist Kacke überall: Hundekacke, Entenkacke, Kuhkacke, Vogelkacke und Menschenkacke auch.“

Angst vor Erkrankungen

Die Behörden fürchten, dass Menschen, die sich trotzdem ins Meer wagen und mit Fäkalien in Kontakt kommen, an Durchfall erkranken. An insgesamt acht Stränden wird die Wasserqualität aktuell nur noch als „niedrig“ eingeschätzt. Dies bedeutet, dass das Risiko einer Erkrankung bei fünf bis zehn Prozent liegt. Zudem sagte der Wetterbericht weitere Regenfälle voraus.

Insgesamt gibt es mehr als drei Dutzend Strände in der Region Melbourne. Sie sind weniger bekannt als die Strände von Sydney, aber nicht minder beliebt.

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