Prinz Harry bei der offiziellen Präsentation von "Travalyst" Foto: imago images / PPE

Prinz Harry setzt sich - zwei Wochen, nachdem er wegen seiner Flugreisen selbst im Mittelpunkt der Kritik stand - für nachhaltigen Tourismus ein. Bei der Vorstellung des neuen Projekts rechtfertigte er sich auch erstmals für die Privatflüge seiner Familie.

Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (38) haben ein neues Projekt ins Leben gerufen, das den Tourismus nachhaltiger gestalten soll. Während sie Mitte August aufgrund mehrerer Privatflüge noch selbst Mittelpunkt der Kritik für unökologisches Reisen waren, stellte Harry am Dienstag in Amsterdam nun "Travalyst" vor. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge rechtfertigte sich Prinz Harry dabei auch erstmals für die Flüge mit dem Privatjet.

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Es geht um die Balance

So erklärte der britische Royal, dass er 99 Prozent seines Lebens damit verbringe, die Welt mit Linienflügen zu bereisen. Manchmal müsse es aber die Möglichkeit eines Privatjets geben, um die Sicherheit seiner Familie zu gewährleisten.

Zuvor hatte Harry in einer Rede erklärt, dass er viel gelernt hätte durch die Begegnungen mit Menschen in fremden Ländern wie Nepal oder Neuseeland. Damit sprach er sich für den Tourismus aus, stellte aber auch fest: "Wir können es alle besser und während niemand perfekt ist, tragen wir alle die Verantwortung für unsere individuellen Auswirkungen. Die Frage ist, wie wir sie wieder ausgleichen."

Genau hier setzt auch "Travalyst" an. Das Projekt, das in den letzten zwei Jahren entwickelt wurde und eine Zusammenarbeit der Sussex Royal Foundation mit Tourismus-Riesen wie Booking.com oder TripAdvisor darstellt, soll Touristen dabei helfen, Reisen nachhaltiger zu gestalten. Das Ziel ist es, den Konsumenten mehr Eco-freundliche Optionen zu bieten und sie darüber zu informieren, welchen Einfluss Tourismus auf die Umwelt und Umgebung haben kann.

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