Nach dem Lkw-Vorfall wurde gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen. Foto: dpa/Sascha Ditscher

Nach dem Vorfall mit einem Lkw in Limburg ist gegen den Tatverdächtigen ein Haftbefehl erlassen worden. Ihm wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen.

Frankfurt/Main/Limburg - Gegen den Mann, der in Limburg mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren sein soll, ist am Dienstag Haftbefehl erlassen worden. Die Tatvorwürfe lauten versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Abend.

Der 32-jährige Syrer sitzt nun in Untersuchungshaft. Zuvor war der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Der 32-Jährige soll am späten Montagnachmittag in der Limburger Innenstadt mit einem gestohlenen Sattelzug auf acht Autos aufgefahren sein. Der Lkw hatte die Wagen ineinander geschoben. Dabei wurden laut Polizei neun Menschen leicht verletzt, darunter auch der Fahrer des Lastwagens.

Derweil wurde am Dienstag bekannt, dass es momentan nicht danach aussieht, als habe der Täter eine Verbindung in die gewaltbereite islamistische Szene.

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