Tanzen möchte er auf jeden Fall weiterhin, sagt Moritz Hans, der bei„Let’s Dance“ mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin Zweiter geworden ist. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Der Profikletterer Moritz Hans aus Stuttgart-Möhringen konnte sich bei „Let’s Dance“ den zweiten Platz sichern. Und er ist bereits wieder auf Achse, denn er hat weitere Projekte.

Möhringen - Ein bisschen, sagt der 24-Jährige, habe er Gefallen an der bunten Welt des Fernsehens gefunden. „Es ist schon verlockend“, sagt Moritz Hans. Seit 2016 ist der Möhringer immer wieder auf der Bildfläche zu sehen, zuletzt hat er sich bei „Let’s Dance“ in die Herzen der Zuschauer und der Juroren getanzt und den zweiten Platz erreicht – ein beachtliches Ergebnis für den Tanzneuling. Und er hat Gefallen an dem Sport gefunden. „Das Tanzen ist etwas, das ich auf jeden Fall in irgendeiner Form weiterhin machen möchte. Ich will nicht, dass das, was ich in den vergangenen Monaten gelernt habe, wieder verloren geht.“

Sein Steckenpferd ist allerdings ein ganz anderes: Moritz Hans ist Profikletterer. Seit der ersten Staffel 2016 nimmt er, ebenso wie sein Bruder Philipp, regelmäßig an der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ teil. 2017 gelang ihm dort sein bisher größter Erfolg: die Krönung zum „Last Man Standing“. Zurzeit laufen die Dreharbeiten zur fünften Staffel, die im Herbst ausgestrahlt werden soll. Und auch dieses Mal ist der Möhringer dabei.

Viel Freizeit hat der junge Mann derzeit nicht

Durchatmen konnte Moritz Hans zwischen dem Finale von „Let’s Dance“ und dem Start der Aufzeichnungen von „Ninja Warrior“ kaum. „Ich war nur für drei Tage daheim in Möhringen“, sagt er. Er sei zwar nicht der Typ für Heimweh, „aber ich vermisse es schon, Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen“. Ein kleiner Trost sei für ihn, dass Treffen wegen der Corona-Pandemie zurzeit ohnehin schwer möglich sind. „Aber es wäre schön, mal wieder alle zu sehen“, sagt Moritz Hans.

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Training und die Show-Aufzeichnungen. „Alles findet ohne Publikum statt, wir müssen Abstand zueinander halten und vielerorts Masken tragen. Das ist schon anstrengend“, berichtet der 24-jährige Möhringer.

Neben der erneuten Teilnahme an „Ninja Warrior“ stehen weitere Projekte an, welche, darf er noch nicht verraten. „Aber ich hoffe, dass ich noch öfter im Fernsehen zu sehen sein werde.“ Die TV-Welt fasziniere ihn, nicht nur sportlich gesehen. „Auch die Moderation finde ich spannend“, sagt Moritz Hans, der eigentlich Landschaftsarchitektur in Nürtingen studiert, wegen der vielen Auftritte derzeit aber pausiert. Ob seine berufliche Zukunft nun eher im Fernsehen liegt, hat er noch nicht entschieden. In jedem Fall haben ihn seine Erfahrungen und das Interesse an seiner Person in seiner persönlichen Entwicklung weitergebracht. „Durch die vielen Auftritte und Interviews bin ich selbstbewusster geworden“, sagt er.

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