Franck Ribéry macht derzeit mit Pöbeleien auf Twitter von sich Reden. Foto: dpa

Mit einem Steak, das mit Blattgold überzogen war, fing alles an. Jetzt ist Franck Ribéry auf Twitter völlig ausgerastet und beschimpft seine Kritiker aufs Übelste.

Dubai - Alles fing mit einem Stück Fleisch an. Keinem normalen Stück Fleisch, sondern schon eines von der etwas protzigeren Art. Ein dickes Steak, mit Blattgold überzogen, dass Bayern-Star Franck Ribéry bei seinem Urlaub in Dubai im Restaurant „Nusr-Et“ genossen hat.

Genossen und natürlich vorher in den sozialen Kanälen gepostet. Auf der Karte steht dieses Steak mit rund 1200 Euro. Bei dem Prunk und dem Preis ließen Kritiker natürlich nicht lang auf sich warten. Ribéry wurde Dekadenz und Maßlosigkeit vorgeworfen – auf der anderen Seite bekam er aber auch Zuspruch von seinen Anhängern.

So weit ein ganz normaler Aufreger im sozialen Netz – hätte Franck Ribéry nicht noch einmal auf Twitter nachgelegt.

Dabei beleidigt er seine Kritiker auf übelste Weise: „Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum.“ Er schulde den Menschen überhaupt nichts, schrieb er weiter und fügte an, dass er seinen Erfolg vor allem Gott, sich selbst und seinen Vertrauten, die an ihn geglaubt haben, zu verdanken habe und ergänzte: „Für die anderen, ihr seid nicht mehr als Kieselsteine in meinen Socken!“

Zudem teilte er am Samstag auch gegen die Medien kräftig aus, die über seinen vom ihm selbst auf Instagram veröffentlichen Restaurantbesuch berichtet hatten. „Was die Pseudo-Journalisten angeht, die immer nur negativ über mich und meine Taten berichtet haben. Wenn ich etwas spende (denn man hat mir beigebracht, auch zu geben, wenn ich viel bekomme) - warum berichtet dann kein einziges großes nationales Medium davon?“ Er fühle sich von den Journalisten ungerecht behandelt: „Ihr bevorzugt es, über den Urlaub zu berichten, den ich mit meiner Familie verbringe, ihr nehmt meine Taten und Gesten genau unter die Lupe, was ich esse etc. Oh ja, für diese Sorte von Belanglosigkeiten seid ihr zur Stelle!“

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