Vorbild für die Innenstadt: Simon Fregin (re.) und Anna Krass von der Mobilen Jugendarbeit im Europaviertel. Foto: Lichtgut/Julian Rettig/Julian Rettig

Im Juli hat der Gemeinderat Geld für das Streetwork-Projekt in der Innenstadt zur Verfügung gestellt. Jetzt beginnt das Bewerbungsverfahren für die acht Personalstellen.

Stuttgart - Ende Juli hat der Stuttgarter Gemeinderat das Projekt Mobile Jugendarbeit Innenstadt genehmigt, das von Caritasverband und Evangelischer Gesellschaft (Eva) vorgelegt worden ist. Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die fünf Personalstellen, die dazu neu besetzt werden müssen, sind von den Trägern ausgeschrieben worden. „Wir suchen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen, die Freude haben am Umgang mit Jugendlichen und sich mit Lust konzeptionell einbringen wollen“, sagt Cathrin Maier von der Eva. Bis zu acht Fachkräfte werden für das Streetwork-Projekt der Mobilen Jugendarbeit Innenstadt gesucht und mit Voll- und Teilzeitverträgen ausgestattet. Die Arbeitszeiten lägen überwiegend am Abend und in den Nächten am Wochenende. Die Auswahl erfolge nun „zeitnah“.

Projektbetrieb für vier Jahre

Damit wird in die Tat umgesetzt, was in Fachkreisen seit vielen Jahren für notwendig befunden wurde. Die Krawallnacht am Eckensee am 20. Juni 2020 gab in den Fachausschüssen und im Gemeinderat den Anstoß, für das neue Angebot und für die Dauer von vier Jahren pro Jahr 465 000 Euro bereitzustellen. Armin Biermann von der Caritas: „Wir wollen in der Innenstadt zur Befriedung beitragen und gleichzeitig den jungen Menschen, die sich dort aufhalten, die Angebote der Mobilen Jugendarbeit zugänglich machen. Deshalb sind wir der Stadt dankbar, dass sie so rasch Geld für unser Projekt zur Verfügung stellt.“ Am 1. November soll die Arbeit beginnen.

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