Erinnerungen an das Phantomtor von Stefan Kießling in Sinsheim wurden nun in Mannheim wach. Foto: dpa

Beim Amateurspiel VfR Mannheim II gegen den ASV Feudenheim (0:3) geht der Ball deutlich zum 0:2 ins Tor, aber auch wieder raus. Der Schiedsrichter will Abstoß geben - der VfR-Trainer aber gibt fair zu, dass der Ball im Netz war.

Beim Amateurspiel VfR Mannheim II gegen den ASV Feudenheim (0:3) geht der Ball deutlich zum 0:2 ins Tor, aber auch wieder raus. Der Schiedsrichter will Abstoß geben - der VfR-Trainer aber gibt dann fair zu, dass der Ball im Netz war.

Mannheim - Bei einem Spiel im Mannheimer Fußball-Kreispokal sind Erinnerungen an das Phantomtor von Stefan Kießling wach geworden - nur lief es dieses Mal andersherum.

In der Partie VfR Mannheim II gegen den ASV Feudenheim (0:3) ging der Ball am Mittwoch deutlich zum 0:2 ins Tor, verließ es aber auf unerklärliche Weise wieder. Das berichtete der „Mannheimer Morgen“.

Nachdem der Schiedsrichter auf Abstoß entschieden hatte, bewies VfR-Trainer Wolfgang Stamm Fairplay und teilte ihm mit, dass es ein regulärer Treffer war. „Mit dem 2:0 war die Begegnung verloren“, sagte Stamm der Zeitung. „Doch das war in diesem Moment vollkommen egal. Wer Fairplay will, muss es auch vorleben.“

Weil technische Hilfsmittel im Amateurfußball keine Option seien, müsse man weiter auf die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters vertrauen können, betonte Stamm. Umso mehr müssten sich Spieler und Trainer fair verhalten.

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