Alec Baldwin erklärte in einem Interview, keinerlei Schuld am Tod von Halyna Hutchins zu haben. Foto: acepixs/ImageCollect

In einem bemerkenswerten Interview beteuerte Alec Baldwin seine Unschuld an der "Rust"-Tragödie. Dennoch hält die Staatsanwaltschaft weiterhin an einer möglichen Anklage gegen ihn fest. Noch seien die Untersuchungen nicht abgeschlossen.

Keine behördliche Rückendeckung für Alec Baldwin (63) nach dessen Interview. Der Schauspieler berichtete in einem Gespräch mit dem US-Sender ABC emotional, dass ihn selbst keine Schuld am tödlichen Schuss vom "Rust"-Set treffe. Wie das US-Portal "TMZ" berichtet, sieht das die zuständige Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies aber womöglich anders.

In einem Statement sagte sie, dass Baldwin und mehrere andere von ihr angeklagt werden könnten. "Jeder, der am Set mit Schusswaffen hantierte und sie benutzte, hatte die Pflicht, sich so zu verhalten, dass die Sicherheit anderer geschützt war", so die Juristin. Bestimmte Handlungen und Unterlassungen hätten zu dem Unglück geführt, bei dem die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) ihr Leben verlor.

Anklage gegen Alec Baldwin weiterhin möglich

Sie und das zuständige Sheriff-Departement hätten die Untersuchungen des Vorfalls noch nicht in Gänze abgeschlossen. Bislang sei noch nicht klar, gegen wen alles Klage erhoben werden wird. Die Entscheidung darüber falle erst nachdem sämtliche Untersuchungen zu einem Ende gekommen sind.

Baldwin erklärte in dem Interview, dass er für den Schuss nicht verantwortlich gewesen sei. Er habe nicht gewusst, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen war. Baldwin habe der Person vertraut, die ihm die Waffe als sicher zuvor übergeben habe. Überprüft habe er den Revolver selbst jedoch nicht mehr.