Über 100 Hunde und Katzen wurden aus einem Transporter befreit. Vor allem bei den Katzen ist die Lage aber immer noch kritisch. Foto: Marion Wünn/Tierschutzverein Stuttgart/dpa

Die Lage im Stuttgarter Tierheim ist dramatisch: Am Montag und in der Nacht zu Dienstag sind weitere Katzenjunge gestorben, nachdem sie aus einem Transporter befreit wurden. Damit erhöht sich die Zahl der gestorbenen Tiere auf neun.

Stuttgart - Im Stuttgarter Tierheim tut man, was man kann. Trotzdem sind zwei weitere Tierbabys gestorben, die illegal nach Spanien geschmuggelt werden sollten. Laut Marion Wünn, Leiterin des Stuttgarter Tierheims, ist am Montag wieder eine Katze gestorben, in der Nacht zu Dienstag eine weitere. Damit steigt die Zahl der verstorbenen Tiere auf neun: zwei Hunde und sieben Katzen.

Über den Berg sind auch die anderen Tiere lange noch nicht. Vor allem bei den Katzen sei die Lage kritisch, so die Tierheimleiterin. Eine zusätzliche Belastung: Die zahlreichen Anfragen von interessierten Tierkäufern. Laut Wünn können die Tiere frühestens in drei Wochen vermittelt werden.

Die Polizei hatte am vergangenen Dienstag 93 Hundewelpen und 21 Kitten auf der A8 bei Leonberg (Kreis Böblingen) aus einem slowakischen Transporter befreit. Die meisten Tiere sind krank, verängstigt und viel zu jung, um schon von der Mutter getrennt zu sein. Die Hunde und Katzen wurden im Tierheim in Stuttgart-Botnang untergebracht.

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