Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat alle Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag der Fluggesellschaft abgesagt. Foto: Getty Images Europe

"Aus Respekt vor den Opfern" sagt die Lufthansa die für den 15. April geplante Feier zu ihrem 60. Geburtstag ab. Statt dessen würde der Staatsakt in Gedenken an die Opfer aus dem Kölner Dom am 17. April 2015 für alle Mitarbeiter übertragen.

Frankfurt/Main - Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mit 150 Toten sagt die Lufthansa die geplante Feier zu ihrem 60. Jubiläum ab. Die für den 15. April vorgesehenen Feierlichkeiten fänden „aus Respekt vor den Opfern des Absturzes von Flug 4U9525“ nicht statt, teilte der Germanwings-Mutterkonzern am Dienstag in Frankfurt mit. „An Stelle der geplanten Jubiläumsveranstaltung wird Lufthansa den Staatsakt aus dem Kölner Dom, bei dem Angehörige und Freunde am 17. April 2015 der Opfer gedenken werden, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen.“

Die heutige Lufthansa nahm 1955 - zehn Jahre nach Kriegsende und der Liquidierung der 1926 gegründeten alten Lufthansa - ihren Dienst auf: Am 1. April 1955 startete die neue Lufthansa ihren regelmäßigen Flugbetrieb innerhalb Deutschlands.

Konzernchef Carsten Spohr hatte den Absturz in Südfrankreich am Dienstag vor einer Woche als „schwärzesten Tag in der 60-jährigen Geschichte unseres Unternehmens“ bezeichnet.

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