Schiedsrichter Tobias Welz zog nach Bellarabis Fould an Rafinha die Rote Karte. Foto: dpa

Karim Bellarabi ist nach seinem großen Foul an Bayern-Spieler Rafinha vom DFB-Sportgericht für vier Spiele gesperrt worden. Der Leverkusener muss zudem eine Geldstrafe zahlen.

Frankfurt am Main - Karim Bellarabi ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen seines groben Fouls an Bayern Münchens Profi Rafinha für vier Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 28 Jahre alte Leverkusener eine 10 000-Euro-Geldstrafe bezahlen. Das gab der DFB am Montag in Frankfurt am Main bekannt.

Bellarabi war am Samstag in der Bundesligapartie der Bayer-Elf beim deutschen Meister von Schiedsrichter Tobias Welz in der 80. Minute mit Rot des Feldes verwiesen worden. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von 24 Stunden Einspruch eingelegt werden.

Bellarabi entschuldigt sich

Bellarabi hatte nach seinem harten Einsteigen Reue gezeigt. „Ich möchte mich natürlich bei Rafinha und meiner Mannschaft für das unnötige Foul entschuldigen, es war keine Absicht von mir! Gute Besserung“, schrieb der Leverkusener am Tag nach der Bayer-Niederlage bei den Münchnern (1:3) in einem sozialen Netzwerk.

Rafinha hatte sich bei dem Foul einen Teilriss des Innenbandes am linken Sprunggelenk zugezogen und wird dem FC Bayern mehrere Wochen fehlen.