Jan Böhmermann stellte MontanaBlack-Fans in die rechte Ecke. Foto: imago images/VIADATA

Jan Böhmermann und MontanaBlack fechten derzeit offen einen Streit aus. Nachdem der Satiriker die Fans des Streamers in die rechte Ecke stellte, ließ eine Reaktion nicht lange auf sich warten - inklusive Shitstorm.

Der Moderator Jan Böhmermann (39) und der erfolgreichste deutsche Gaming-Livestreamer MontanaBlack (32) liegen derzeit im öffentlichen Clinch. Böhmermann stellte die Community des Youtubers und Twitchers in seinem Spotify-Podcast "Fest und Flauschig" mit Olli Schulz (46) in die rechte Ecke, was folgte war ein Shitstorm gegen Böhmermann. Wörtlich sagte der Satiriker: "Da (auf Twitch, Anm. d. Red.) sind Youtuber, MontanaBlack-Fans und noch weiter rechts stehende Hardcore-Neonazis, die versuchen, die MontanaBlack-Community, die auf den Geschmack gekommen sind, abzugreifen."

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Eine Reaktion von MontanaBlack ließ nicht lange auf sich warten. Unter anderem veröffentlichte er in mehreren Instagram-Storys seine Kommentare. Auch auf Twitter schrieb er: "Es gibt eine Grenze zwischen Beleidigung und Satire." Seine Community als Teil einer rechten Bewegung zu diffamieren, sprenge jegliche Grenzen. Es spreche "wohl der Neid einer gescheiterten Karriere".

Klärendes Telefonat mit Olli Schulz

Ebenfalls auf Twitter postete Böhmermann mittlerweile einen Screenshot seiner Instagram-Direct-Messages, die einen Shitstorm der MontanaBlack-Fans andeuten. Böhmermanns Podcast-Gegenüber Olli Schulz bemerkte im Übrigen die Brisanz des Satzes noch während der Aufnahme und wollte live intervenieren. "Das dürfen wir nicht sagen, weil das vielleicht nicht stimmt," entgegnete der Musiker noch seinem Kollegen.

Der Streamer MontanaBlack meldete sich inzwischen erneut zu Wort und gab bekannt, dass er mit Olli Schulz bereits telefoniert und mit ihm alles geklärt hätte. Er schätze den Musiker als "korrekt" ein: "Olli ist nicht unser Feind, sondern unser Freund." Ob damit auch der Streit mit Jan Böhmermann beigelegt ist, scheint zumindest zweifelhaft.

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