Details zum Gesuchten und seiner Ex-Frau teilt die Polizei nicht mit. Foto: dpa

Etwa 70 Beamte suchen seit die Wälder rund um die Schwarzwaldgemeinde nach einem 40-Jährigen, der neben dem Lebensgefährten seiner Ex-Frau und dessen Cousine auch seinen eigenen gerade eingeschulten Sohn erschossen haben soll.

Villingendorf - Nach dem Familiendrama mit drei Toten in Villingendorf will die Polizei noch am Montagabend die Durchsuchung der Wälder rund um die Schwarzwaldgemeinde abschließen. „Je nachdem wie gut wir durchkommen und wie dicht das Waldstück bewachsen ist, könnten wir bis zum Abend fertig sein“, sagte ein Polizeisprecher. Etwa 70 Beamte suchen seit dem frühen Morgen nach einem 40-Jährigen, der neben dem Lebensgefährten seiner Ex-Frau und dessen Cousine auch seinen eigenen gerade eingeschulten Sohn erschossen haben soll. Zwei andere Waldstücke waren zuvor durchkämmt worden.

Der mutmaßliche Täter, ein Kroate, ist seit der Tat am Donnerstagabend auf der Flucht. Als Tatwaffe vermutet die Polizei eine sogenannte Langwaffe, „eine kriegswaffenähnlich Waffe, wie sie während des Bosnienkrieges verwendet worden sein könnte“, wie der Sprecher sagte. Die Ex-Frau des Mannes konnte fliehen, als der bewaffnete Mann in die Einschulungsfeier platzte.

Details zum Gesuchten und seiner Ex-Frau wurden nicht mitgeteilt. Spekulationen, nach denen der Mann seine Frau schon zuvor bedroht haben soll, würden geprüft. Der 40-Jährige war unter anderem wegen Körperverletzung polizeibekannt. Ob er vorbestraft ist, blieb unklar. Bislang sei eine dreistellige Zahl von Hinweisen aus der Bevölkerung eingegangen.

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