Ein Erdbeben hatte die kleine Stadt Amatrice in Italien am Mittwoch vor einer Woche vollkommen zerstört. Foto: ANSA

Um die Trauerfeier für die Erdbebenopfer von Amatrice ist in Italien ein Streit entbrannt. Zunächst hieß es, die Zeremonie soll am Dienstag am Flughafen der größeren Stadt Rieti stattfinden. Doch die Angehörigen protestierten dagegen.

Rom - Nach dem Protest der Angehörigen wurde die Trauerfeier für die bei dem verheerenden Erdbeben Verstorbenen wieder nach Amatrice zurückverlegt. „Die Bestattung der Opfer wird in Amatrice stattfinden, wie es der Bürgermeister und die Gemeinde gefordert haben. Und das ist richtig so“, twitterte Ministerpräsident Matteo Renzi am Montag. Der Bürgermeister der Stadt sagte, die Feier werde am Dienstagabend im Beisein von Renzi stattfinden.

Großes Staatsbegräbnis

Das Erdbeben hatte die kleine Stadt Amatrice am Mittwoch vor einer Woche vollkommen zerstört. 229 der mindestens 290 Todesopfer kommen aus dem Ort. Am Samstag hatte es bereits ein Staatsbegräbnis mit Präsident Sergio Mattarella und Premierminister Renzi in Ascoli Piceno in der Region Marken gegeben.

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