Bundesinnenminister Thomas De Maizière besucht am Samstag den Tatort des Amoklaufs in München. Foto: Getty

Am Nachmittag bringt die Polizei Licht ins Dunkel: Die Schießerei im Olympia-Einkaufszentrum war der Amoklauf eines Schülers, unter den Todesopfern sind viele Jugendliche. Fassungslosigkeit und Trauer bestimmen diesen Tag. 

Stuttgart - Unter den Opfern der Schießerei vom Freitagabend in München befinden sich fünf Jugendliche. Viele Todesopfer waren minderjährig. Dies sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die vier anderen Toten außer dem mutmaßlichen 18 Jahre alten Todesschützen seien Erwachsene, ergänzte der Sprecher.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Ermittler haben in der Wohnung des Täters Bücher über Amokläufe gefunden. Er habe sich intensiv mit dem Thema befasst, einen Bezug zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gibt es bislang nicht.
  • Der Täter führte den Angaben zufolge eine illegale Pistole des Kalibers 9 Millimeter bei sich, die Seriennummer war ausgefräst.
  • Der Tatort am Olympia-Einkaufszentrum werde zunächst abgesperrt bleiben. Zur Zeit sind noch 800 Einsatzkräfte in der Stadt im Einsatz.  
  • Am Freitagabend um kurz vor 18 Uhr eröffnet ein 18-Jähriger in einem Schnelllrestaurant und im Olympia-Einkaufszentrum das Feuer. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann alleine gehandelt hat.

In diesem Liveticker haben wir am Samstag alle wichtigen Informationen für Sie gesammelt.  

 
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