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Auch Frank Verlaat, der frühere VfB-Kapitän, hat kein Patentrezept. Verlaat, der die Roten am Mittwoch beim Training besuchte, sagt nur: "Was du jetzt brauchst, ist ein Stimmungsumschwung."

Stuttgart - Auch Frank Verlaat, der frühere VfB-Kapitän, hat kein Patentrezept. Verlaat, der die Roten am Mittwoch beim Training besuchte, sagt nur: "Was du jetzt brauchst, ist ein Stimmungsumschwung."

Doch davon war nach dem Neustart und dem Ultimatum für Teamchef Markus Babbel war wenig zu sehen. Aufbruchstimmung: Fehlanzeige.

Funken der Begeisterung und Aggressivität?

Von all dem, war am Mittwoch nur wenig zu sehen. Vor allem wenig zu hören. Wer sich die Mühe machte, sich in 20 Meter Entfernung mit dem Rücken zum Trainingsplatz zu positionieren, um die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, erlebte Ruhe. Kein Jubel, kein energisches Aufmuntern, kein Ärger. Es plätscherte so dahin - konzentriert und professionell. Aber selbst in jedem Training einer Amateurmannschaft ist mehr Leben und Rivalität.

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All das blieb freilich auch Markus Babbel nicht verborgen. Also sprach der 37 Jahre alte Münchner die Leblosigkeit an: "Ich habe zu wenig Stimmung gespürt", sagte er seinen Spielern in den Trainingspausen. Gebracht hat es nichts. Gewiss, es bringt in solchen Situationen nichts, wenn der Trainer plötzlich den großen Zamponao mimt. Aber selbst in Babbel brannte einst ein anderes Feuer. Im Vergleich zu seinem Auftreten - zum Beispiel im Wintertrainingslager in Portugal - fehlt auch dem Teamchef derzeit die Leidenschaft. In Portugal kommentierte Markus Babbel fast jede Aktion mit Lob und Tadel. Heute steht er still am Spielfeldrand.

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