Walter Scheel war ab 1946 bei der FDP. Foto: AP

Die Liberalen in Baden-Württemberg trauern um den Altbundespräsidenten Walter Scheel (FDP). Es ist nach Genscher und Westerwelle die dritte große Persönlichkeit bei den Liberalen, die in diesem Jahr gestorben ist.

Stuttgart - Baden-Württembergs FDP-Landtagsfraktion trauert um den ehemaligen liberalen Bundespräsidenten Walter Scheel. „Das ist ein unendlicher Verlust“, sagte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Mittwoch in Stuttgart. Er fügte hinzu: „Das Jahr 2016 entwickelt sich für die Liberalen zum „annus horribilis“: Nach Guido Westerwelle und Hans-Dietrich Genscher müssen wir nun auch Walter Scheel begraben.“

Der ehemalige Parteichef, Bundesaußenminister und Bundespräsident sei ein lebensfroher und außerordentlich verbindlicher Rheinländer gewesen. Die Ostverträge und die Entspannungspolitik gegenüber dem Ostblock seien nicht nur mit dem Namen des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD), sondern auch mit dem von Scheel als Außenminister verbunden, sagte Rülke.

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