Auch in Stuttgart gehen am Sonntag Menschen aus Solidarität mit jüdischen Mitbürgern und antisemitisch motivierten Hass auf die Straße. Foto: dpa/Michael Kappeler

In Stuttgart wird es am Sonntag eine Solidaritätskundgebung für die jüdische Gemeinde in Deutschland und die Opfer des antisemitisch motivierten Anschlags von Halle geben. OB Fritz Kuhn (Grüne) ruft die Stuttgarter Bürger zur Teilnahme auf.

Stuttgart - Vor der Hospitalkirche findet am Sonntag, 17 Uhr, eine Solidaritätskundgebung für die Opfer des antisemitisch motivierten Anschlags in Halle und für die jüdische Gemeinde in Deutschland statt. Als Redner ist unter anderem Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) angekündigt. Kuhn rief am Freitag die Stuttgarter Bürger zur regen Teilnahme an der Veranstaltung auf: „Zeigen Sie durch Ihre Anwesenheit Ihre Verbundenheit mit den jüdischen Mitbürgern und Ihr Einstehen gegen Hass in jeder Form.“

Außer dem OB werden auch Bürgermeisterin Isabel Fezer (FDP) sowie Bürgermeister Martin Schairer (CDU) an der Kundgebung teilnehmen. Organisiert wird die Veranstaltung von der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg und dem Lernort Geschichte, einer Einrichtung der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft.

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