Bereits 2001 haben Experten der damaligen Landesanstalt für Umweltschutz in 13 Wohnungen landesweit Messungen gemacht – ohne eindeutiges Ergebnis Foto: StN

Immer mehr Menschen aus der gesamten Region Stuttgart melden sich, die unter einem rätselhaften brummton samt Vibrationen in den Wohnungen leiden. Die Betroffenen wollen sich jetzt zusammenschließen, um gemeinsam Gehör zu finden.

Stuttgart - Die Zahl der Menschen, die massiv durch ein tieffrequentes Brummen beeinträchtigt werden, steigt. Nach der jüngsten Berichterstattung unserer Zeitung über Messungen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz in einer Wohnung in Leinfelden haben sich weitere Geschädigte aus der gesamten Region gemeldet. „Ich halte das ständige Brummen und das Vibrieren in meiner Wohnung nicht mehr aus“, sagt etwa eine Betroffene aus Waiblingen. Auch aus Kornwestheim und Bietigheim-Bissingen werden weitere Fälle gemeldet.

Die Ergebnisse der Messung in Leinfelden sollen in zwei bis drei Wochen vorliegen. Dabei wollen es die Geschädigten aber nicht belassen. Rund 20 von ihnen haben bereits ein Netzwerk geknüpft, um sich über mögliche Ursachen und Gegenmaßnahmen auszutauschen. Weitere Betroffene, die Kontakt zu ihnen bekommen wollen, sind willkommen. Dafür gibt es jetzt eine eigene E-Mail-Adresse. Sie lautet brummton@posteo.de.

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