In der Diskussion um die von unserer Zeitung öffentlich gemachten Pläne der Landesregierung, den Studiengang Jazz und Pop von der Musikhochschule Stuttgart an die Musikhochschule in Mannheim zu verlagern, zeigt sich Stefan Kaufmann, CDU-Bundestagskandidat im Stuttgarter Wahlkreis I „sehr alarmiert“. Foto: dpa

In der Diskussion um die von unserer Zeitung öffentlich gemachten Pläne der Landesregierung, den Studiengang Jazz und Pop von der Musikhochschule Stuttgart an die Musikhochschule in Mannheim zu verlagern, zeigt sich Stefan Kaufmann, CDU-Bundestagskandidat im Stuttgarter Wahlkreis I „sehr alarmiert“.

Stuttgart - In der anhaltenden Diskussion um die von unserer Zeitung öffentlich gemachten Pläne der Landesregierung, den Studiengang Jazz und Pop von der Musikhochschule Stuttgart an die Musikhochschule in Mannheim zu verlagern, zeigt sich Stefan Kaufmann, CDU-Bundestagskandidat im Stuttgarter Wahlkreis I „sehr alarmiert“. In einem uns vorliegenden Schreiben an Theresia Bauer (Grüne), Ministerin für Wissenschaft, ­Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, verweist Kaufmann darauf, dass sich in Stuttgart „eine hervorragende Jazz-Szene entwickelt“ habe.“Wie kaum sonst irgendwo“ böten zudem Jazz-Clubs „jungen Musikern die Chance, Theorie und Praxis zu verzahnen und ihr Können zusammen oder im Wettbewerb mit anderen Jazz-Musikern zu beweisen.“

„Spezialisierung“, schreibt Kaufmann weiter, „mag im Grundsatz Sinn machen. Im vorliegenden Fall aber würde sie eine ganze Kulturszene in der Landeshauptstadt zerschlagen.“

Wie berichtet, hatte zuletzt Dietrich Birk (CDU), Ex-Staatssekretär im ­Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, mit einem „parteiübergreifenden Dialog“ einen „Neustart“ in der ­Diskussion um die Zukunft der fünf ­Musikhochschulen im Land geraten. Insgesamt sieht die Landesregierung hier ein Einsparpotential von vier Millionen Euro. Mit Blick auf die anhaltenden Proteste – zuletzt auch der Fraktion des Koalitions-partners SPD - spricht das von den Grünen geführte Wissenschaftsministerium von einem „Prozess“.

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