Frank Stäbler unterlag seinem Widersacher aus Kuba. Foto: dpa/Kadir Caliskan

Große Enttäuschung für den Musberger Frank Stäbler bei der Ringer WM 2019. Bereits im Achtelfinale ist Schluss für ihn, der Kubaner Ismael Borrero Molina gewinnt durch technische Überlegenheit.

Astana - Für den dreimaligen Ringer-Weltmeister Frank Stäbler ist der Traum vom historischen vierten Gold früh geplatzt. Der Griechisch-Römisch-Spezialist (bis 67 kg) vom TSV Musberg unterlag bei den Titelkämpfen im kasachischen Nur-Saltan im Achtelfinale Ismael Borrero Molina nach nur 1:38 Minuten - der Kubaner siegte durch technische Überlegenheit (11:0).

Der 30-jährige Stäbler, der sich in seiner Karriere bereits in drei verschiedenen Kategorien (66, 71, 72 Kilo) zum Weltmeister gekrönt hatte, darf dennoch weiter auf das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio hoffen. Dafür muss sein Bezwinger aber das Finale erreichen und der Deutsche gleichzeitig in der Trostrunde am Montag in das kleine Finale einziehen. 

Sollte dies misslingen, hätte Stäbler bei zwei Qualifikationsturnieren im Frühjahr weitere Chancen auf ein Olympia-Ticket. Die Sommerspiele in Japan sollen eigentlich der krönende Abschluss einer erfolgreichen Laufbahn werden.

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