Cornelius Gurlitt soll 300 Bilder aus seiner Sammlung zurückbekommen. Foto: dpa

Die Staatsanwaltschaft will Cornelius Gurlitt rund 300 Bilder zurückgeben, die dem Kunsthändlersohn zweifelsfrei gehören. Doch einen Termin mit dem Rentner zu vereinbaren ist schwierig.

Die Staatsanwaltschaft will Cornelius Gurlitt rund 300 Bilder zurückgeben, die dem Kunsthändlersohn zweifelsfrei gehören. Doch einen Termin mit dem Rentner zu vereinbaren ist schwierig.

München - Der Münchner Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat nach Angaben von Generalstaatsanwalt Christoph Strötz bislang keinen Termin zur Übergabe seiner Bilder vereinbaren wollen. „Es ist so, dass sich der Beschuldigte bislang nicht bereiterklärt hat zu einer Terminvereinbarung“, sagte der Münchner Generalstaatsanwalt am Mittwoch im Kunstausschuss des bayerischen Landtags. Die Behörden hätten den Kontakt zu ihm „über einen bestimmten Zeitraum gepflegt“. Es habe sich auch „rasch herausgestellt, dass ihm gewisse Bilder zu Recht gehören“.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte vor einer Woche erklärt, Gurlitt rund 300 Bilder aus seiner - je nach Zählweise - 1406 oder 1280 Werke umfassenden Sammlung zurückzugeben, die ihm zweifelsfrei gehören. Das sind nach Angaben von Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) Bilder, die Mitglieder der Familie Gurlitt selbst angefertigt haben oder die erst nach 1945, nach dem Ende des Nazi-Regimes, entstanden sind.

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