Das Baby war am Neujahrstag unterkühlt gefunden worden. (Symbolfoto) Foto: dpa/Daniel Karmann

Nachdem am Neujahrstag in München ein Säugling alleine in einer Babyschale gefunden wurde, konnten die Eltern des Kindes ausfindig gemacht werden. Nun soll geprüft werden, ob das Baby vorsätzlich ausgesetzt wurde.

München - Im Fall des am Neujahrstag in München gefundenen Säuglings sind die Eltern des Kindes nach Polizeiangaben ausfindig gemacht worden. Demnach handelt es sich um einen 28-jährigen Mann und seine 31 Jahre alte Ehefrau. Der Vater des Kindes sei noch während des Einsatzes vor Ort angetroffen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Hintergründe zu den Motiven waren zunächst unklar. Laut Polizei wird derzeit geprüft, ob ein strafrechtlicher Hintergrund vorliegt und das Baby vorsätzlich ausgesetzt wurde.

Das zwei Monate alte Mädchen war kurz nach 14.00 Uhr von Passanten in einem Hausdurchgang - hinter einer Glasscheibe - gefunden worden. Das Kind lag in einer Babyschale und war in einer Fleecedecke eingewickelt. Trotzdem war das Baby unterkühlt. Die Kleine wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht - ihr geht es nach Polizeiangaben soweit gut.

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