Max Haslbeck und seine Ehefrau Ilona werden beim Slalom mit dabei sein. Foto: Bernd Zeyer

Der Motorsport Club (MSC) veranstaltet am Sonntag, 1. September, einen Autoslalom in Schwieberdingen. In der Kategorie Serienfahrzeuge darf jeder mitmachen, der einen gültigen Führerschein und ein Auto hat.

Stammheim - Wer Benzin im Blut hat und auf röhrende Motoren und quietschende Reifen steht, sollte sich Sonntag, 1. September, rot im Kalender anstreichen. Dann veranstaltet der MSC Stammheim seinen alljährlichen Automobilslalom in Schwieberdingen. Gestartet wird in verschiedenen Klassen, in der Kategorie Serienfahrzeuge kann jeder mitmachen, der einen Führerschein hat.

Jeder mit gültigem Führschein darf mitmachen

„Was zählt, sind Geschwindigkeit und Geschick“, sagt Max Haslbeck. Der 63-Jährige ist Vorstandsvorsitzender des Motorsport Clubs Stammheim (MSC) und ein alter Rennsport-Hase. Natürlich wird auch er am 1. September hinter dem Lenkrad sitzen, wenn es von 9 Uhr an auf dem Parkplatz der Firma Bosch am Laiblinger Weg in Schwieberdingen um den 500 Meter langen Rundkurs geht. Nach einem Trainingslauf hat jeder der Teilnehmer zwei Wertungsläufe (ein Wertungslauf umfasst zwei Runden) Gelegenheit, sein Können mit Gaspedal, Bremse und Kupplung unter Beweis zu stellen. Gestartet wird in verschiedenen Klassen. In der Kategorie Serienfahrzeuge darf jeder mitmachen, der einen gültigen Führerschein und ein Auto hat – egal ob Fiat Panda oder Porsche Cayenne. Anmelden kann man sich direkt am Renntag.

Ehrgeiz an Sohn vererbt

Für Max Haslbeck steht mittlerweile der Spaß im Vordergrund. Mit einem Platz im Mittelfeld wäre er zufrieden. „Früher war ich ehrgeiziger“, erzählt er. Was den Ehrgeiz angeht, hat Sohn Thomas dem Vater den Rang abgelaufen. Der 36-Jährige hat seinen Lotus Elise selbst aufgebaut und unter anderem mit einer Karosserie aus Kohlefaser versehen. „Ein Jahr hat das gedauert, zwei bis drei Jahre waren dann nötig, um den Wagen schnell zu machen“, erzählt Haslbeck Senior, der am 1. September mit einem 120 PS starken getunten Golf II, Baujahr 1989, an den Start geht.

Vielseitiges Vereinsleben

Haslbeck betont, dass sich beim MSC, der rund 160 Mitglieder hat, nicht nur alles ums Auto dreht: „Das Vereinsleben ist uns sehr wichtig.“ Im Gegensatz zu manch anderen Vereinen gibt es kaum Nachwuchssorgen, was sicher auch der guten Jugendarbeit zuzuschreiben ist. Von sieben Jahren an aufwärts bietet der MSC Kartfahren an. Um junge Leute auf den Führerschein vorzubereiten, hat der MSC einen Opel Corsa angeschafft, mit dem 16- und 17-Jährige trainieren können – auf abgesperrtem Gelände und unter Anweisung des ADAC. „Sowohl bei den Karts als auch beim Corsa sind viele Mädchen dabei“, erzählt Haslbeck. Er selbst fährt Slalom, seit er 18 Jahre alt ist. „Man lernt den Umgang mit dem Auto und kann herausfinden, wo seine Grenzen sind“, beschreibt er seine Motivation. Die Veranstaltung am 1. September findet bei jedem Wetter statt. „Wenn es nass wird, werden eben Regenreifen aufgezogen“, sagt Haslbeck. Ein gutes Team schaffe das in weniger als fünf Minuten.

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