Motorsägenhersteller Stihl nimmt Marke Viking vom Markt

Von Inge Nowak 

Die Farben Grün und Grau haben demnächst ausgediehnt. Aus Viking wird dann Stihl. Foto: djd/Viking
Die Farben Grün und Grau haben demnächst ausgediehnt. Aus Viking wird dann Stihl. Foto: djd/Viking

Seit 1992 gehört das österreichische Unternehmen Viking zu Stihl. Nun soll der Name vom Markt verschwinden. Die bisher auffallend grün gespritzten Rasennmäher und Häcksler werden von 2019 an in der Stihl-Farbe orange angeboten.

Stuttgart - Der Motorsägenhersteller Stihl wird von 2019 an sein gesamtes Produktsortiment unter einer einzigen Marke anbieten. Der Name Viking, der bislang noch die in einem auffallenden Grün gespritzten Rasenmäher und Häcksler ziert, soll vom Markt verschwinden, schreibt Stihl in einer Mitteilung. Unter der bekannteren Marke Stihl sollen dann „die vorhandenen Absatz- und Umsatzpotenziale für das bisherige Viking-Sortiment besser“ ausgeschöpft werden, begründete Stihl-Chef Bertram Kandziora die Entscheidung. Um wie viel der Absatz steigen könnte, sagte er nicht.

Das erhoffte Absatzplus hat nicht zuletzt damit zu tun, dass Stihl weltweit auftritt, Viking-Produkte bislang aber nur in Europa angeboten werden. Es ist damit zu rechnen, dass die jetzigen Viking-Produkte künftig auch in anderen Ländern wie den USA, dem mit Abstand größten Einzelmarkt von Stihl, angeboten werden. Stihl hat sich 1992 zunächst am Familienunternehmen Viking in Langkampfen/Österreich beteiligt und es später komplett übernommen. Die 450 Viking-Mitarbeiter haben zuletzt rund 200 Millionen Euro umgesetzt; darin sind aber auch konzerninterne Lieferungen enthalten. Stihl setzte 2015 rund 3,2 Milliarden Euro um.

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