Motorrad-WM-Team Kiefer Racing Stefan Kiefer unter ungeklärten Umständen gestorben

Von red/dpa 

Der Deutsche Stefan Bradl vom Team Viessmann Kiefer Racing. (Archivfoto) Der Team-Chef Stefan Kiefer ist tot aufgefunden worden. Foto: dpa
Der Deutsche Stefan Bradl vom Team Viessmann Kiefer Racing. (Archivfoto) Der Team-Chef Stefan Kiefer ist tot aufgefunden worden. Foto: dpa

Der Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer ist in einem Hotel in Sepang tot aufgefunden worden. Der 51-Jährige war zusammen mit seine Bruder Besitzer des Kiefer-Rennstalls.

Sepang - Der deutsche Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer ist tot. Wie der Rennstall Kiefer Racing in Sepang vor dem ersten Training zum Weltmeisterschaftslauf von Malaysia bekannt gab, starb der 51-Jährige in der Nacht zum Freitag aus ungeklärter Ursache in einem Hotel in Sepang. Kiefer hinterlässt eine Freundin und einen Sohn im sächsischen Bautzen. Wegen des Todes von Kiefer sagte das Team die Teilnahme am Malaysia-Grand-Prix ab.

Der aus Idar-Oberstein stammende Kiefer hatte selbst Rennen bestritten. Mit seinem Bruder Jochen, der Teilhaber des Racing-Teams ist und für die Technik verantwortlich zeichnet, betrieb er ein Motorrad-Geschäft. 1998 gründeten die Brüder den Kiefer-Rennstall. Größte Erfolge feierten sie mit den Weltmeistertiteln von Stefan Bradl (2011/Moto2) und Danny Kent (Großbritannien/2015/Moto3). In dieser Saison starteten der Schweizer Dominique Aegerter und Tarran Mackenzie für das deutsche Team. Für Kiefer fuhren in früheren Jahren unter anderen auch Sandro Cortese, Florian Alt, Luca Grünwald und Max Neukirchner.

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