In Oberaichen entsteht eine Moschee. Foto: Natalie Kanter

In Deutschland gibt es mehr als 2340 Moscheen. Zahlreiche neue werden derzeit gebaut – so wie in Lahr, Esslingen oder Stuttgart-Feuerbach.

Karlsruhe - In Deutschland gibt es laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mehr als 2340 „Gemeinden mit Gebetsräumlichkeiten“. Das Amt bezieht sich dabei auf Zahlen aus dem Jahr 2012; das Statistik-Portal Statista spricht für das Jahr 2016 von rund 2660 „nicht-klassischen“, sogenannten Hinterhofmoscheen. Darunter werden in Gotteshäuser umgewidmete Gebäude in früheren Fabriken oder etwa in Wohnhäusern verstanden.

Die Zahl der repräsentativen, seit etwa den 1990er-Jahren neu gebauten Moscheen wird verschiedenen Quellen zufolge auf mindestens 140 beziffert. Bekannte Moscheen stehen beispielsweise in Duisburg oder Mannheim. Die größte Moschee entsteht momentan in Köln und soll nach mehr als acht Jahren Bauzeit in diesem Jahr eröffnet werden.

Wie viele Moscheen bundesweit in Planung oder im Bau sind, ist schwer zu ermitteln. In Baden-Württemberg wird gerade in Esslingen bei Stuttgart eine Moschee gebaut. In Lahr soll eine neue Moschee im Sommer rechtzeitig zur dortigen Landesgartenschau eröffnet werden. In Stuttgart-Feuerbach will der Moscheeverband Ditib noch in diesem Jahr mit einem hochmodernen Moscheebau beginnen.

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