Der 20 Jahre alte Angeklagte muss sich wegen Mordes verantworten. Foto: dpa/Marijan Murat

War es Mord, als ein 20-Jähriger im März 2019 mit einem Jaguar in einen Kleinwagen gerast ist, in dem zwei Menschen starben? Das muss das Stuttgarter Landgericht klären. Hier versammeln wir die bisherige Berichterstattung.

Stuttgart - Nach einem tödlichen Raser-Unfall muss das Landgericht Stuttgart entscheiden, ob ein junger Autofahrer wegen zweifachen Mordes verurteilt werden kann. In einer Nacht im vergangenen März war der angeklagte 20-Jährige am Steuer eines gemieteten Jaguar-Sportwagens in einer Tempo-50-Zone in der Rosensteinstraße im Stuttgarter Norden mit mehr als 160 Stundenkilometern auf eine Kreuzung zugerast.

Er verlor bei einem Ausweichmanöver die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen stehenden Kleinwagen. Zwei Menschen starben: ein 25-jähriger Mann aus Kaarst (Nordrhein-Westfalen) und seine 22-jährige Freundin. Beide waren erst kurz zuvor nach Stuttgart gezogen.

Wir berichten ausführlich über den bundesweit Aufsehen erregenden Prozess und versammeln an dieser Stelle als Service die bisherige Berichterstattung.

In einem Newsblog berichten zeitnah und aktuell über wichtige Entwicklungen in dem Jahren. Hier geht es zum Liveblog.

Der Sportwagen wurde an verschiedenen Stellen gesehen und verursachte dabei auch Befürchtungen bei den Beobachtern. Hier geht es zum Text.

Zeugen schildern an einem Prozesstag, wo der auffällige Jaguar überall zu sehen gewesen ist in Stuttgart – und dass keiner die Polizei rief. Hier geht es zum Text.

Wollte der Jaguar-Raser mit Videos und Fotos auf Instagram angeben? Ein erster Zeuge legt dies mit seiner Aussage nah. Hier geht es zum Text.

Aus unserem Plus-Angebot: Was ist passiert am Tag des Unfalls? Die Chronik der Todesfahrt. Hier geht es zum Text.

Der Autovermieter, der seinerzeit dem Angeklagten den Jaguar vermietet hatte, hat das Geschäft am Tag darauf eingestellt, hat er vor Gericht ausgesagt. Hier geht es zum Text.

In einem Video haben wir Stimmen zum Prozess-Auftakt gesammelt:

Mehrere Freunde und Bekannte aus dem Umfeld des Angeklagten und der Szene, die mit PS-starken Autos in den sozialen Medien angeben, haben vor Gericht ausgesagt. Hier geht es zum Text.

Aus unserem Plus-Angebot: Wird der Raser-Prozess mit einer Enttäuschung enden? Unser Kommentar zum Auftakt des Prozesses. Hier geht es zum Text.

Alle Fragen und Antworten, die sich zum Beginn des Prozesses stellen, haben wir hier zusammengefasst. Hier geht es zum Text.

Aus unserem Plus-Angebot: Wenn das Auto zur Waffe wird. Wir vergleichen den Stuttgarter Fall mit Fällen in Hamburg und Berlin. Hier geht es zum Text.

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