Monaco rüstet sich für Fürtsenhochzeit und ignoriert Gerüchte, Charlene habe kalte Füße.

Monaco/Paris - Monaco ist bereit für das royale Ereignis des Jahres: Zur Hochzeit von Fürst Albert II. und Charlene Wittstock haben sich Besucher und Einwohner am Donnerstag auf die große Feier eingestimmt. Die Häuser waren mit rot-weißen Hochzeitsflaggen geschmückt.

Rund 200.000 Besucher werden an diesem Freitag und Samstag in dem Ministaat erwartet, wenn sich Albert (53) und die 20 Jahre jüngere Südafrikanerin zuerst standesamtlich und dann kirchlich das Jawort geben. Trennungsgerüchte hatte der Palast Mitte der Woche ausdrücklich dementiert: Im Zwergstaat hatte man gemunkelt, die Braut habe abreisen wollen, weil sie pikante Details aus Alberts Vergangenheit erfahren habe.

Am Donnerstagabend stand quasi zum Warmfeiern ein Konzert der Eagles auf dem Programm. Das Gratis-Konzert für rund 15.000 Besucher ist ein Geschenk des Brautpaares an die Bewohner Monacos.

3500 geladene Gäste erwartet

Vor der Hochzeit veröffentlichte der Palast auch die Gästeliste: Zur kirchlichen Trauung am Samstag werden rund 3500 geladene Gäste erwartet, darunter ein zahlreiche Staats- und Regierungschefs und Adelige. Neben Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben sich unter anderen Schwedens König Carl XVI. Gustaf sowie Belgiens Monarch Albert II. angekündigt. Der spanische König Juan Carlos I. ließ sich entschuldigen. Es kommt auch kein anderes Mitglied der spanischen Königsfamilie. Aus Großbritannien steht „nur“ Prinz Edward auf der Liste, der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II.

An elfter Stelle der Gästeliste steht Bundespräsident Christian Wulff. Als Vertreter des deutschen Hochadels rechnet das Brautpaar mit dem Kommen von Maximilian Markgraf von Baden und Leopold Prinz von Bayern. Zudem werden Bernhard Erbprinz von Baden und Georg Friedrich Prinz von Preußen erwartet.

Monegassen blicken sorgenvoll aufs Wetter

Nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Zum Konzert der Eagles sagten Meteorologen ein Unwetter mit starken Windböen voraus. Ein Trost sind aber die Wetteraussichten für die eigentlichen Zeremonien. Für die standesamtliche Hochzeit am Freitagnachmittag sagte der französische Wetterdienst leichte Bewölkung und Temperaturen um die 26 Grad voraus. Zur kirchlichen Open-Air-Trauung am Samstagnachmittag im Hof des Fürstenpalastes mit rund 3500 geladenen Gästen wird dann sogar strahlender Sonnenschein erwartet - bei angenehmen 25 Grad.

Auch wenn das Paar volksnah feiern will: Vorrecht haben die Monegassen, von denen einige das Ereignis auf dem Platz vor dem Palast beobachten dürfen. Touristen wird empfohlen, die Hochzeit auf einer der Großleinwände am Hafen zu verfolgen. Nach der kirchlichen Trauung am Samstag beginnt das Hochzeitspaar eine Fahrt durch das Fürstentum. Auf dem Weg zur Kirche Sainte Dévote, wo die Braut einen Strauß vor der Statue der Schutzheiligen des Fürstentums niederlegen wird, dürfen dann alle Besucher dem Paar zujubeln.

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