Moiakäfer-Cup Gedränge im und am Becken

Von Eva Herschmann 

Beim Moikäfer-Cup  im F3-Bad mit mehr als 300 Teilnehmern herrschte im Wasser und am Beckenrand viel Betrieb. Foto: Gerhard Brien
Beim Moikäfer-Cup im F3-Bad mit mehr als 300 Teilnehmern herrschte im Wasser und am Beckenrand viel Betrieb. Foto: Gerhard Brien

Deutlich mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr verzeichnete der Maikäfer-Cup des SV Fellbach im Kombibad F3 in Fellbach. 1150 Einzelstarts bedeuten eine Steigerung um fast 50 Prozent zum Vorjahr. Die Pokale gingen an auswärtige Schwimmer.

Fellbach - Starts im Minutentakt, Siegerehrungen und Ergebnisse in schneller Folge: Beim 4. Moikäfer-Cup, den der SV Fellbach im F3-Bad ausgerichtet hat, ging es Schlag auf Schlag. 21 Vereine mit 315 Schwimmern aus drei verschiedenen Verbänden, dem Schwimmverband Württemberg, dem Badischen Schwimm-Verband und dem Saarländischen Schwimm-Bund, waren am Start, rund 30 Helfer des SV Fellbach, dazu 34 Kampfrichter hinter den Kulissen und am Beckenrand im Einsatz.

„Allein im Protokollraum saßen vier Leute“, sagte Peter Dausch, der Leiter der Schwimmabteilung des SV Fellbach. 1150 Einzelstarts bedeuteten eine Steigerung um fast 50 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr, als 770 Starts zu Buche standen. Dass deutlich mehr los war, macht Peter Dausch auch daran fest, dass der Moikäfer-Cup bekannter wird und zum zweiten Mal ein kindgerechter Wettkampf im Programm war. „Das ist ein Schnupperangebot, in dem auch Kinder antreten können, die keine Lizenz haben und noch gar nicht wissen, ob sie das Schwimmen als Wettkampfsport betreiben wollen.“

Bei anderen schwamm der Ehrgeiz mit. Das größte und erfolgreichste Team stellte der TSV Schmiden. 51 Schwimmer sprangen am Samstag ins 27 Grad warme Wasser des Sportbads mit seinen 25-Meter-Bahnen und holten zusammen 73 goldene Medaillen, 27 silberne und 19 bronzene. Am erfolgreichsten waren Jule Kärcher mit fünf Einzel-Goldmedaillen und Nadine Ostmann mit vier Siegen sowie zwei gemeinsamen ersten Plätzen mit der 4-x-50-Meter Freistil-Staffel und der gemischten Lagenstaffel.

Gefreut haben sich die Schmidener vor allem auch über den Sieg in der 4-x-50-Meter-Staffel bei den Männern. Denn im Vorjahr hatten sich die TSV-Vertreter dem Team Fellbacher Haie I geschlagen geben müssen. Diesmal verwiesen Christian Class, Elliot Ernst, Niklas Knöll und Niclas Gobert die Gastgeber mit Max Melchior, Christian Pachl, Sven Peper und Furkan Babuscu auf den vierten Platz, noch hinter dem drittplatzierten TSV Schmiden II.

Die Ausrichter landeten im Medaillenspiegel auf Platz drei mit 18-mal Gold und je 16-mal Silber und Bronze. Abteilungsleiter Peter Dausch war damit mehr als zufrieden. Mit zweimal Wasser- und einmal Trockentraining in der Woche sei einfach nicht mehr drin, sagte er. „Andere Vereine, auch der TSV Schmiden, trainieren deutlich häufiger, aber unsere Schwimmer haben aus wenig viel gemacht.“ Die begehrten Moikäfer-Pokale für die besten Bewerber über vier Strecken, gingen allerdings an Auswärtige. Am meisten Punkte über die 100 Meter Lagen, Brust, Rücken und Freistil sammelten Tatjana Nedic von der SV Böblingen und Marius Gabriel (TV Nellingen).

Lesen Sie jetzt